Hören Sie auf, „Tune-Up“ zu sagen: Der veraltete Begriff, den die Mechanik verwendet, um Ihnen mehr zu berechnen

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Wenn Sie in eine Werkstatt gehen und ein „Tuning“ für ein nach 1999 gebautes Auto verlangen, überreichen Sie Ihrem Mechaniker eine geladene Waffe. Sie sagen im Wesentlichen, dass Sie keine Ahnung haben, wie die Maschine, für deren Fahren Sie bezahlen, tatsächlich funktioniert. Es handelt sich nicht nur um einen Wortschatzfehler. Es handelt sich um eine finanzielle Schwachstelle.

Der Begriff „Tuning“ impliziert eine Reihe spezifischer mechanischer Anpassungen, die in modernen Verbrennungsmotoren einfach nicht vorhanden sind. Für Fahrzeuge der letzten zwanzig Jahre entfällt dieser Service. Sie benötigen eine routinemäßige Wartung. Zeitraum.

Warum der Begriff tot ist

Bei traditionellen Tunings ging es um körperliche Manipulation. Die Mechaniker mussten die Motorsteuerung, die Leerlaufdrehzahl und die Zündpunkte manuell anpassen, um den effizienten Betrieb eines älteren Motors aufrechtzuerhalten. Sie ersetzten abgenutzte Zündkerzenkabel, reinigten Vergaser und tauschten Rotoren und Kappen aus. Dabei handelte es sich um körperliche Aufgaben, die mechanisches Geschick erforderten, um Leistung und Kraftstoffverbrauch zu optimieren.

Heutige Motoren sind computergesteuert. Sie verwenden keine Vergaser. Sie verwenden eine elektronische Kraftstoffeinspritzung. Sie sind nicht auf Verteilerkappen und Rotoren angewiesen. Sie verwenden Zündspulenpakete. Oftmals sind die Drosselklappen allein schon sauber genug, und die Zeitsteuerung erfolgt über das Motorsteuergerät und nicht über einen Schraubenschlüssel.

Wenn es sich bei Ihrem Auto um ein neueres Fahrzeugmodell handelt, wird wahrscheinlich eine Steuerkette anstelle eines Riemens verwendet. Es werden rücklauffreie Kraftstoffsysteme verwendet, die die Wartung des alten Kraftstofffilters überflüssig machen. Die Sauerstoffsensoren halten viel länger. Die elektronischen Steuermodule führen eine Selbstdiagnose durch.

Hier gibt es wenig Spielraum. Consumerist identifiziert 1999 als das harte Cutoff-Jahr. Abhängig von bestimmten Modelljahren oder Motortypen kann es geringfügige Ausnahmen geben, aber der Grundsatz gilt: Wenn Ihr Auto in den letzten zwei Jahrzehnten gebaut wurde, ist keine Wartung erforderlich.

„Wenn Ihr Mechaniker oder Ihre Werkstatt sagt, dass Ihr Auto eine Wartung braucht, seien Sie vorsichtig. Vor allem, wenn es sich um ein neueres Automodell handelt.“

Was Sie tatsächlich brauchen

Moderne Autos erfordern eine regelmäßige Wartung. Dies ist kein Einzelereignis. Es ist ein Zeitplan. Sie sollten die in Ihrer Bedienungsanleitung angegebenen Intervalle einhalten, normalerweise alle 30.000 Meilen oder wie angegeben. Die Arbeit ist anders. Dabei geht es weniger um Tuning als vielmehr um Austausch.

Folgendes muss tatsächlich passieren, damit ein modernes Fahrzeug gesund bleibt:

  • Motorölwechsel: Oft in eigenen Abständen, getrennt von anderen Diensten.
  • Flüssigkeitswechsel: Getriebeflüssigkeit, Bremsflüssigkeit und Servolenkungsflüssigkeit müssen gewechselt werden.
  • Kühlmittelaustausch: Altes Kühlmittel zersetzt sich und verliert seine Korrosionsinhibitoren.
  • Riemen und Schläuche: Diese verschleißen immer noch. Sie prüfen sie und ersetzen sie, wenn sie reißen oder ausfransen. Anzahl und Art hängen stark von der konkreten Motorkonstruktion ab.
  • Kabinenluftfilter: Dies wird leicht vergessen, ist aber für die Luftqualität im Cockpit unerlässlich.
  • Zündkerzen: Moderne Zündkerzen halten zwar länger, müssen aber irgendwann ersetzt werden. Dies ist oft Teil der routinemäßigen Wartung und keine Optimierung.

Bei Elektrofahrzeugen sind noch mehr dieser Teile weggefallen. Kein Öl. Kein Getriebeöl im herkömmlichen Sinne. Keine Gürtel. Wenn Sie ein Elektrofahrzeug fahren, ist Ihr Wartungsplan noch einfacher.

Die Preisfalle

Consumer Reports hat dieses Problem wiederholt gemeldet. Ein „Tuning“ ist ein übliches Upsell. Es handelt sich um einen Vorwurf, den die Mechaniker wahllos an der Rechnung festmachen. Sie wissen, dass Sie veraltete Terminologie verwenden. Sie wissen, dass Sie sich nicht sicher sind, was Ihr Auto tatsächlich braucht. Dies macht Sie zu einem leichten Ziel für eine überhöhte Reparaturrechnung.

Die Preise für die routinemäßige Wartung variieren stark. Es kommt darauf an, wo Sie wohnen. Es hängt von der Art des Autos ab, das Sie fahren. Luxusmarken verwenden teurere Teile. Der Umgang mit einem Händler im Vergleich zu einem unabhängigen Geschäft verändert den Lohnsatz erheblich. Wenn Sie die Arbeit selbst erledigen, entfallen die Arbeitskosten vollständig.

Die Bedienungsanleitung beseitigt das Rätselraten. Wenn Sie sich daran halten, sind Sie auf der sicheren Seite. Durch die Fahrbedingungen können Flüssigkeiten jedoch schneller als erwartet abgebaut werden. Starker Verkehr verkürzt die Lebensdauer des Öls. Staubige Straßen verstopfen die Luftfilter. Man muss wachsam bleiben.

Das Fazit

Wenn Sie ein Auto haben, das in den letzten zwanzig Jahren gebaut wurde, vergessen Sie den Begriff „Tuning“. Es ist ein Relikt des mechanischen Zeitalters. Dies impliziert ein Maß an physikalischer Anpassung, das moderne Elektronik automatisch übernimmt.

Verwenden Sie den Ausdruck „Routinewartung“. Beachten Sie den Zeitplan in Ihrem Handbuch. Behandeln Sie Probleme, sobald sie auftreten, auf der Grundlage tatsächlicher Abnutzung und nicht auf der Grundlage mythologischer Wartungsintervalle.

Nach einer Wartung eines neueren Automodells zu fragen, ist eine Selbstverständlichkeit. Es signalisiert, dass Sie nicht wissen, wovon Sie sprechen. Mechaniker hören dieses Signal jeden Tag. Sie hören auch das Geräusch, wenn sich Ihre Brieftasche weiter als nötig öffnet.

Seien Sie nicht dieser Kunde. Kennen Sie Ihr Auto. Kennen Sie seine Bedürfnisse. Behalten Sie den Jargon in den Geschichtsbüchern dort, wo er hingehört.