Ferrari Amalfi 2026: „Einsteiger“-Leistung neu definiert

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Der Ferrari Amalfi, der 2026 den Roma ersetzen soll, ist nicht einfach nur der „Baby-Ferrari“ – er ist ein Hochleistungssportwagen, der rasante Geschwindigkeit und ein fesselndes Fahrerlebnis bietet, und das alles ab über 200.000 £. Obwohl der Amalfi als Einstiegsmodell in die Ferrari-Reihe vermarktet wird, ordnen ihn seine Spezifikationen und Fähigkeiten fest in die Kategorie der ernsthaften Hochleistungsfahrzeuge ein.

Jenseits des Etiketts: Leistung und Entwicklung

Ferrari stellt den Amalfi als eine Weiterentwicklung des Roma dar, doch die Änderungen sind substanziell genug, um einen neuen Namen zu rechtfertigen. Das Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von fast 200 Meilen pro Stunde und sprintet in nur 3,3 Sekunden von 0 auf 100 Meilen pro Stunde. Dies ist keine verwässerte Version von Ferraris DNA; Es ist eine voll ausgereifte Leistungsmaschine. Das Äußere wurde mit klareren Linien, schlanken Leuchten und einer verbindenden schwarzen Leiste an der Vorderseite verfeinert und passt damit zu neueren Modellen wie dem kommenden Testarossa.

Neugestaltung des Innenraums: Ergonomie und Technologie

Die wichtigsten Updates finden Sie im Inneren. Der umständliche Hochformat-Touchscreen wurde durch ein Querformat-Display mit Android Auto und Apple CarPlay ersetzt, was die Benutzerfreundlichkeit verbessert. Ein überarbeitetes Lenkrad mit physischen Schaltern und einem markanten roten Startknopf verbessert das Fahrerlebnis zusätzlich. Ferrari bietet für bestehende Roma-Besitzer eine Nachrüstoption zum Preis von rund 5.000 £ an. Dies zeigt den Wert des Upgrades und seine Bedeutung innerhalb des Ferrari-Ökosystems.

Motor und Dynamik: Grenzen überschreiten

Unter der Haube wurde der bekannte 3,9-Liter-V8 mit zwei Turboladern aufgerüstet und leistet nun 631 PS und 760 Nm Drehmoment, das über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder übertragen wird. Der Motorblock wurde neu gestaltet und neue leichte Nockenwellen eingebaut, um maximale Leistung zu gewährleisten. Ein versteckter, integrierter Spoiler lässt sich um bis zu 50 Grad verstellen und erzeugt bis zu 110 kg Abtrieb bei 250 km/h.

Der Amalfi verfügt über Ferraris neuestes elektronisches Differenzial (SSC 6.1) und ein innovatives Brake-by-Wire-System. Mit dem Manettino-Schalter kann der Fahrer zwischen den Modi „Nass“, „Komfort“, „Sport“, „Rennen“ oder „ESC-Aus“ wählen und so das Fahrwerk und die Griffigkeit an seine Vorlieben anpassen.

Leistung in der Praxis: Zugängliche Leistung

Ferrari hat den Amalfi so gestaltet, dass er „ansprechend und intuitiv“ ist und damit zugänglicher ist als Konkurrenten wie der Aston Martin Vantage. Obwohl das Auto unbestreitbar schnell ist, fühlt es sich nicht übermäßig aggressiv an, was den Fahrern ermöglicht, Vertrauen aufzubauen, bevor sie an ihre Grenzen gehen. Der Auspuffsound ist subtil und dennoch deutlich und wird durch ein „proportional gesteuertes Bypassventil“ verstärkt, das sich an die Fahrbedingungen anpasst.

Die elektrisch unterstützte Lenkung ist direkt und reaktionsschnell, während das Brake-by-Wire-System Präzision und Effizienz bietet. Trotz seines Fokus auf Leistung fährt sich der Amalfi auch auf unebenem Gelände gut. Der einzige wesentliche Nachteil ist das Fahrgeräusch der 20-Zoll-Hinterreifen bei hohen Geschwindigkeiten.

Praktikabilität und Wert

Die Innenqualität hat sich verbessert, die Sitze bleiben jedoch fest. Das Infotainmentsystem ist ein bedeutendes Upgrade und ein Beifahrerbildschirm ist optional. Für Erwachsene sind die Rücksitze unpraktisch, für Wochenendausflüge reicht der 273-Liter-Kofferraum jedoch aus.

Der Ferrari Amalfi ist ein Hochleistungssportwagen, der Ferraris Engagement für Leistung und Benutzerfreundlichkeit verkörpert. Es handelt sich nicht nur um ein Einstiegsmodell; Es handelt sich um eine raffinierte, leistungsfähige Maschine, die ein Fahrerlebnis bietet, das dem Abzeichen des springenden Pferdes würdig ist.