Ford GT Mk IV fährt die drittschnellste Nürburgring-Runde und dominiert die Rekorde mit Benzinantrieb

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Der Ford GT Mk IV hat sich seinen Platz in der Automobilgeschichte gesichert, indem er auf der berüchtigten Nürburgring-Nordschleife die drittschnellste Rundenzeit insgesamt erzielte. Gesteuert von Frédéric Vervisch, einem Werksfahrer von Ford Racing, absolvierte der Prototyp die 12,9 Meilen lange Strecke in 6:15,977. Diese Leistung macht den GT Mk IV nicht nur zum schnellsten amerikanischen Auto auf dem Ring, sondern auch zum schnellsten Nur-Benzin-Fahrzeug, das die Strecke erobert hat.

Der Nürburgring: Automobil-Prahlerei

Der Nürburgring, oft auch „Grüne Hölle“ genannt, ist eine 12,9 Meilen lange Rennstrecke inmitten der deutschen Eifel. Es handelt sich um einen brutalen Test für Geschwindigkeit, Technik und Fahrerkönnen, den Autohersteller als Benchmark für die Leistung nutzen. Die Zeit des GT Mk IV bringt ihn auf das Podium neben den schnellsten Autos, die jemals auf der Strecke gefahren sind. Allerdings wurde diese Runde von einem Prototyp gefahren, was bedeutet, dass er nicht offiziell mit Serienfahrzeugen wie dem Mercedes-AMG One verglichen wird.

Wie es aussieht: Prototypische Klassenbeherrschung

Die Rundenzeit des GT Mk IV von 6:15,977 liegt unter mehreren Hochleistungsfahrzeugen im Prototypen-/Vorseriensegment. Es schlägt den Xiaomi SU7 Ultra Prototype (6:22,091) und den Lotus Evija Hypercar (6:24,047). Die einzigen schnelleren Autos sind der Porsche 919 Hybrid Evo (5:19,546) und der Volkswagen ID.R Pikes Peak Racer (6:05,336).

Entscheidend ist, dass dies den GT Mk IV zum schnellsten Nicht-Elektro- oder Hybridauto macht, das jemals auf dem Nürburgring gefahren ist. Die nächstnächste gasbetriebene Runde gehört dem Porsche 991 GT2 RS (6:43,300), der deutlich langsamer ist. Diese Unterscheidung ist sinnvoll, weil sie verdeutlicht, was mit einem reinen Verbrennungsmotor im Hochleistungsrennsport erreicht werden kann.

GT Mk IV – Spezifikationen und Verfügbarkeit

Der GT Mk IV kam 2023 auf den Markt, die Produktion war auf nur 67 handgefertigte Exemplare zu einem Preis von jeweils über 1,7 Millionen US-Dollar begrenzt. Zu den wichtigsten Modifikationen gehören eine neu gestaltete Kohlefaserkarosserie, ein verlängerter Radstand und ein Renngetriebe. Das Auto verfügt außerdem über einen überarbeiteten Twin-Turbo-V6-Motor, der über 800 PS leistet.

Die Rundenzeit des Ford GT Mk IV auf dem Nürburgring ist ein Beweis für die technischen Fähigkeiten der Marke. Die Leistung des Fahrzeugs beweist, dass benzinbetriebene Autos auch im Zeitalter der zunehmenden Elektrifizierung immer noch die Rennstrecke dominieren können.