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Globale Verschiebung des Autoverkaufs: Chinesische Autohersteller steigen im Jahr 2025

Globale Verschiebung des Autoverkaufs: Chinesische Autohersteller steigen im Jahr 2025

Die globale Automobillandschaft entwickelt sich weiter, wobei chinesische Hersteller im Jahr 2025 deutlich an Boden gewinnen. Während die Top-10-Automobilhersteller weitgehend gleich bleiben, spiegeln wichtige Verschiebungen in der Rangliste die wachsende Stärke von BYD und Geely wider und drängen etablierte Player wie Ford weiter nach unten auf der Liste. Diese Veränderungen signalisieren einen breiteren Trend zu zunehmendem Wettbewerb und einer Umverteilung der Marktanteile innerhalb der Branche.

Der Aufstieg von BYD und Geely

BYD hat Ford überholt und belegt den sechsten Platz unter den globalen Autoherstellern, angetrieben durch starke Inlandsverkäufe in China. Über drei Viertel der 3,1 Millionen Fahrzeuge von BYD wurden in China verkauft und festigte damit seine Position als führender Automobilhersteller des Landes und überholte Volkswagen. Exporte nach Europa, Lateinamerika und Asien trugen zu weiteren 1,05 Millionen Verkäufen bei, was die wachsende Reichweite des Unternehmens unterstreicht.

Geely verzeichnete ein noch dramatischeres Wachstum und sprang mit einem Umsatzplus von 23,4 % vom zehnten auf den achten Platz und erreichte 4,116 Millionen Einheiten. Die Verkäufe von Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeugen (EV) stiegen um 58 % auf 2,293 Millionen, was das Engagement der Gruppe für die Elektrifizierung unterstreicht. Auch Marken der Geely-Gruppe wie Lynk & Co, Zeekr und Proton verzeichneten deutliche Umsatzsteigerungen.

Etablierte Spieler stehen vor Herausforderungen

Toyota bleibt im sechsten Jahr in Folge Weltmarktführer und behält seinen Vorsprung vor Volkswagen. Hyundai-Kia verzeichnete ein moderates Wachstum mit einem Anstieg von 0,1 % auf 4,138 Millionen Einheiten, während der Absatz von Elektrofahrzeugen um 27 % auf 961.812 Einheiten stieg. Auch Kia verzeichnete ein Wachstum: Der Gesamtabsatz stieg um 1,5 % auf 3,135 Millionen Fahrzeuge und der Elektroabsatz stieg um 23,7 % auf 454.000 Hybrid- und 238.000 Elektrofahrzeuge.

General Motors (GM) gewann in Nordamerika mit einem Anstieg der US-Verkäufe um 5,5 % auf 2,853 Millionen Einheiten wieder an Boden und stoppte seinen Rückgang in China mit einem Anstieg um 2,5 % auf 2,418 Millionen Fahrzeuge. Allerdings musste das Unternehmen in Südamerika einen Rückgang um 14,1 % hinnehmen, wobei der Absatz auf 276.000 Einheiten zurückging.

Stellantis verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,3 % in Europa, konnte dies jedoch durch Zuwächse in Nordamerika (plus 2,8 %), im Nahen Osten und in Afrika (plus 7,1 %) sowie in Südamerika (plus 9,6 %) kompensieren. Die Verkäufe in China, Indien und im asiatisch-pazifischen Raum stagnierten weiterhin, während Maserati einen Rückgang von 31 % hinnehmen musste.

Kampf westlicher Autohersteller

Die Verkäufe von Ford gingen in den meisten Divisionen zurück. Die Ford Blue-Sparte, die sich auf Verbrennungsmotoren und Hybride konzentriert, verzeichnete einen Rückgang um 4,7 % auf 2,728 Millionen Einheiten. Auch die auf Transporter und schwere Nutzfahrzeuge spezialisierte Sparte Ford Pro verzeichnete einen Rückgang um 1 % auf 1,488 Millionen Einheiten. Trotz eines Anstiegs der Elektrofahrzeugverkäufe um 69,5 % (178.000 Einheiten), der größtenteils von europäischen Käufern getragen wurde, blieb die Gesamtleistung von Ford hinter der seiner chinesischen Konkurrenten zurück.

Volvo Cars verzeichnete mit 710.042 verkauften Autos im Jahr 2025 einen Umsatzrückgang von 7 %. Elektrifizierte Modelle machten 46 % des Volvo-Absatzes aus und beliefen sich auf insgesamt 323.294 Einheiten. Honda verzeichnete bis auf eine Region in allen Regionen Rückgänge, wobei die Verkäufe in Japan, Europa, Nordamerika und Asien zurückgingen. Nissan steht vor finanziellen Schwierigkeiten und die Verkäufe gehen in allen Regionen außer Nordamerika zurück.

Die umfassenderen Implikationen

Die wachsende Dominanz chinesischer Automobilhersteller verändert die globale Automobilindustrie. Dieser Trend wird durch die aggressive Einführung von Elektrofahrzeugen, wettbewerbsfähige Preise und eine starke Inlandsnachfrage in China vorangetrieben. Da westliche Autohersteller Schwierigkeiten haben, sich anzupassen, dürfte der Marktanteil chinesischer Marken seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Die Verschiebung der Rangliste für 2025 unterstreicht die Notwendigkeit für etablierte Hersteller, ihre Elektrifizierungsstrategien zu beschleunigen und sich der sich entwickelnden Wettbewerbslandschaft zu stellen.

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