Skoda Kodiaq-Rückruf: Airbag-Defekt betrifft Hunderte von SUVs

16
Skoda Kodiaq-Rückruf: Airbag-Defekt betrifft Hunderte von SUVs

Die Volkswagen Group Australia hat einen landesweiten Sicherheitsrückruf für den großen SUV Skoda Kodiaq herausgegeben. Der Rückruf betrifft 696 Fahrzeuge, die zwischen 2024 und 2025 hergestellt wurden, da ein Defekt vorliegt, der die Auslösung des Seitenairbags bei einem Unfall beeinträchtigen könnte.

Das Problem: Herstellungsfehler

Der offiziellen Rückrufmitteilung zufolge verursacht ein Herstellungsproblem nicht ordnungsgemäß verarbeitete Kanten an den Innenrahmen der Vordersitze. Diese rauen Kanten können die Seitenairbags während der Auslösung beschädigen und die Insassen bei einem Unfall möglicherweise nicht ausreichend schützen. Das Verletzungs- oder Todesrisiko ist erhöht, wenn die Airbags nicht wie vorgesehen ausgelöst werden.

Was Eigentümer tun müssen

Betroffene Kodiaq-Besitzer werden von Skoda direkt kontaktiert, um eine kostenlose Reparatur bei einem autorisierten Händler zu vereinbaren. Es wird erwartet, dass die Reparatur zwischen einer und drei Stunden dauern wird. Die Liste der Fahrzeugidentifikationsnummern (VIN) der betroffenen Fahrzeuge ist über offizielle Kanäle erhältlich (Links im ursprünglichen Rückruf).

Verlauf und Verkaufstrend abrufen

Dies ist nicht der erste Rückruf für den Kodiaq. Frühere Probleme wurden in den Jahren 2019 und 2022 gemeldet (betrafen neben dem Kodiaq auch den Superb und den Kamiq). Bemerkenswert ist, dass der Kodiaq kürzlich zum meistverkauften Modell von Skoda in Australien geworden ist und im Jahr 2025 den kleineren SUV Kamiq überholt hat. Dies macht den Rückruf angesichts der zunehmenden Beliebtheit des Modells besonders relevant.

Der Rückruf unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Fahrzeugsicherheitsprüfungen und der Reaktion des Herstellers auf Mängel. Diese Maßnahmen sind zwar unpraktisch, aber für den Schutz von Fahrern und Passagieren von entscheidender Bedeutung.