Stellantis und JLR streben eine Partnerschaft in den USA an

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Stellantis überlebt, indem es Partner sammelt. Wie Sammelkarten. Ihr neuer potenzieller Partner? Jaguar Land Rover.

Die beiden haben gerade Pläne angekündigt, eine Zusammenarbeit im Bereich Autos und Technologie in Amerika zu prüfen. Es ist keine Ehe. Noch. Sie unterzeichneten eine unverbindliche Absichtserklärung.

Vage ist das Schlüsselwort. Beide Seiten behaupten, sie wollten „Synergien ausloten“. Unternehmen sprechen für „Lass uns reden“. Keine spezifischen Produkte bestätigt. Keine Fabriken genannt. Keine Plattformen gesperrt. Aber niemand kündigt „Synergien“ ohne Grund an.

Sinnvolle Vorteile für beide Seiten

Das ist das Spielfeld.

Das globale Puzzle

Stellantis spielt Schach. Keine Dame. Sie bilden Allianzen basierend darauf, wo das Geld ist.

In Europa und China? Sie stützen sich auf chinesische Hersteller. Erst heute haben sie sich mit Dongfeng zusammengetan. Das Ziel? Bauen Sie Voyah-Elektrofahrzeuge in diesem ruhigen Werk in Rennes in Frankreich. Es hilft Dongfence, EU-Zöllen zu entgehen. Es hält die Stellantis-Linie am Laufen.

Auch Jeep mischt sich ein. Bis 2027 werden elektrische Jeeps und Peugeots aus Wuhan rollen. Für China. Für den Export.

Kanada ist eine andere Geschichte. Das Jeep-Werk in Brampton liegt still. Gerüchte besagen nun, dass Leapmotor ihm beim Aufwachen helfen könnte. Kanada begrüßt heutzutage chinesische Investitionen. Die USA? Weniger.

Zurück nach Hause

Warum also JLR?

Es ist sicher. Die Kostenteilung zweier westlicher Marken in den USA sorgt politisch nicht für Aufregung. Nicht so, als würde man chinesische Technologie in westliche Fabriken bringen.

Stellen Sie sich die Möglichkeiten vor. Ein Maserati auf einem Jaguar Typ 01-Chassis. Klingt für den traditionellen Enthusiasten besser als eine JAC-Maextro-Basis, oder?

Könnten sich Jeep und Land Rover die Skelette teilen? Vielleicht. Beide haben bei J.D. Power einen niedrigen Rang. Eine gemeinsame Anstrengung könnte sie aufrichten. Oder sie tiefer versenken.

Die Türen stehen offen. Die Gespräche beginnen jetzt. Was als nächstes passiert, bleibt ungeschrieben.