Es verkauft sich immer noch wie verrückt.
Auch wenn Sie derzeit in Großbritannien keinen kaufen können – dank der strengen Vorschriften für Null-Emissions-Fahrzeuge – bleibt der Panda in Italien der unangefochtene König. Letztes Jahr hat es mehr als 70 % erreicht. Wohlgemerkt kein Prozentsatz des Unternehmensgewinns, sondern der Umsatz selbst. Das Design von 2012 ist uralt. Es spielt keine Rolle. Italiener lieben es.
Fiat weiß das. Gaetano Thorel, ihr europäischer Chef, weigert sich, so zu tun, als ob die Verbreitung von Elektrofahrzeugen hier ein Spiegelbild dessen sei, was in Nordeuropa geschieht. Das ist nicht der Fall. Die Leute kaufen immer noch Benzinautos. Deshalb plant Fiat, sie zu bedienen. Ein echter Benzin-Nachfolger des aktuellen Modells liegt auf dem Tisch. Neben einer neuen elektrischen Option zum Preis von unter 15.000 £.
Wir haben die Pflicht, an die Millionen Panda-Besitzer zu denken und ihnen eine Lösung zu bieten, die auf ihren Bedürfnissen und nicht auf Vorschriften basiert.
Es gibt auch ein EV-Projekt, das voranschreitet. Er teilt sich das Fahrgestell mit dem wiederbelebten Citroën 2CV aus derselben Stellantis-Familie. Dieser zielt auf die künftigen E-Auto-Vorschriften der EU ab und reiht sich als echter Einstiegs-Elektro-Fiat ein, der knapp über dem Topolino und den Multipla-Vierrädern liegt. Werden sie das Panda-Emblem auf das elektrische Modell kleben?
Vielleicht.
Thorel gibt zu, dass sie sich noch nicht entschieden haben. Der Markenwert ist enorm, die emotionale Bindung stärker. Er könnte problemlos beide Autos mit dem Namen Panda versehen. Fiat hat das bereits beim 500 getan – die alte Benzinversion und die neue Elektroversion haben einen Namen, fast nichts anderes. Er deutet eine „Multi-Energie-Lösung“ an. Im Grunde geht es darum, die Menschen heute mit einer Verbrennungsoption zufrieden zu stellen, während sie herausfinden, was morgen erforderlich ist.
Was könnten sie sonst noch tun? Es scheint unmöglich, ihre größte Bevölkerungsgruppe aufzugeben.
Er wird nicht sagen, ob es sich um einen neuen ICE-Bau oder nur um eine Optimierung des vorhandenen Motors handelt, aber er besteht darauf, dass die „Panda-Population“ jetzt und nicht später eine Antwort verdient. Und es gibt noch einen weiteren Grund für dieses Zögern und diese Strategie: Arbeitsplätze.
Der Bau dieser beiden günstigen Elektrofahrzeuge im Werk Pomigliano sichert seine Zukunft. Kleinwagen sind italienisches Territorium. Fiat wird diesen Boden nicht kampflos aufgeben, oder zumindest nicht ohne einen sehr lauten Plan. Der Motor mag sich ändern, aber das Territorium bleibt bestehen. Das muss vorerst reichen.























