Enthüllt auf dem Circuit of the American. Austin. Außerhalb von Texas. Der Ferrari HC25 ist ein Geist dessen, was das Unternehmen einmal war. Oder was es vorgibt, nicht zu sein. Es ist ein Einzelstück. Basierend auf dem toten F8 Spider.
Sicher, es trägt F8-Haut, aber die Seele darin? Das gehört einer anderen Zeit an. Ein nicht-hybrides. Eine seltene Sache heutzutage.
Entworfen für einen Käufer, der seinen Namen lieber unbedruckt haben möchte. Das Design erinnert an den teuren, komplexen F80, aber wo dieses Auto weich und geschwungen ist, ist der HC25 eine wütende Geometrie. Blockier. Schärfer. Flachere Seiten aus Stein geschnitten.
Die riesigen Beleuchtungseinheiten des F8 sind verschwunden. Stattdessen? Schlanke rechteckige Augen. Dünne vertikale Fahrlichter flankieren die Kanten der vorderen Stoßstange und definieren die Linie wie ein Skalpell. Ein glänzendes schwarzes Blade auf der Motorhaube ist eine Hommage an die Designsprache des F80. Hommage oder Diebstahl? Nah genug.
Auf der Suche nach einem neuen Spielzeug? Der Markt ist laut. Der HC25 ist ein ruhiges Selbstvertrauen.
An den Seiten durchschneidet ein klavierschwarzes Band das visuelle Rauschen. Es trennt die Vorderseite von der Rückseite. Es verdeckt den Lufteinlass. Der Motor muss schließlich ohne Hilfe von Batterien atmen können.
Der Schwanz? Die abgaszentrierte Beleuchtung des F8 ist weg. Ersetzt durch einen dünnen LED-Streifen. Minimalismus als Flex. Gelbe Bremssättel beißen sich in die silber-schwarze Karosserie. Starker Kontrast. Hier gibt es kein Verstecken der Bremsen.
Innen? Es ist langweilig praktisch. Die meisten Einzelstücke behalten die Innenaufteilung des Spenders bei. Dieses hier verschönert es einfach. Einzigartiger Besatz. Gelbe Nähte überall dort, wo man sitzen oder anfassen kann. Stoff dominiert. Türverkleidungen, Fußräume, die Vorderseite der Sitze. Leder und Alcantara sind Nebengäste.
Leistung? Angesichts der F80-Inspiration könnte man hybride Magie erwarten. Nein. Dies ist Standard-F8-Hardware. Reine Verbrennung. Keine Elektromotoren zur Gesichtswahrung.
Hinter den Passagieren sitzt ein 3,9-Liter-Twin-Turbo-V8. 530 kW. 770 Nm Drehmoment. Die Übertragung erfolgt über ein bissiges Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder. Die Nummern haben sich nicht geändert, nur weil das Auto einzigartig ist. Von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit von 340 km. Rohe Geschwindigkeit. Ohne Unterstützung.
2023 war das Jahr, in dem der letzte Mainstream-Ferrari-V8 ohne Elektrifizierung starb. Der F8 wurde beendet. Der HC25 folgt ihm. Eine Laudatio aus Kohlefaser und Metall.
Das aktuelle Mittelmotormodell? Der 296. Plug-in-Hybrid. 3,0-Liter-V6.
Der kommende 849 Testarooossa? Plug-in-Hybrid. 4,0-Liter-V8.
Überall, wo man hinschaut, folgen Drähte den Kolben. Der HC25 weigert sich.
Es stellt eine einfache Frage: Brauchen Sie wirklich einen Motor, der Ihnen beim Fahren hilft?
Oder reicht der Lärm?
