Die seltsamen Autos, die es irgendwie geschafft haben

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Ferrari hat einen Soft-Roader gemacht.

Es ist laut. Es ist V12. Es erklimmt tatsächlich Dubais „Big Red“-Sanddüne. Was Drehmoment erfordert. Und Traktion. Und ein Schwerpunkt, der hoch über dem Boden schwebt, wie ein Haus auf Stelzen bei Überschwemmung. Ferrari baut Autos, die mit tödlicher Geschwindigkeit und sylphenartiger Anmut durch den Asphalt schneiden. Dieses Ding bewirkt das Gegenteil.

Trotzdem. Es existiert. Der Purosangue ist da. Nicht, weil die Technik es verlangte. Aber weil Geldbörsen es taten.

Märkte sind launische Dinge. Sie ändern schnell ihre Meinung. Sie verlangen von Marken, das Unmögliche zu tun. Manchmal ist das Ergebnis brillant. Manchmal ist es ein Auto, das nicht existieren sollte. Und manchmal rettet es das ganze Unternehmen.

Rolls-Royce Cullinan

Der Anblick gefiel uns zunächst nicht. Im Jahr 2019. Wir dachten, es wäre zu anstrengend. Vielleicht brauchten wir nur etwas Zeit, um uns an einen gepanzerten Luxuskreuzer zu gewöhnen, der geländegängig ist.

Der Markt wollte es. Also haben sie es gebaut. Historisch gesehen ist es nicht wirklich seltsam. Die ersten Rolls-Royces fuhren in Arabien im Gelände. T.E. Lawrence fuhr sie. Im Ersten Weltkrieg galten sie als gepanzerte Bestien. Dieser hat nur eine höhere Fahrhöhe. Es funktioniert jetzt. Das wird es offenbar immer tun.

Aston Martin Cygnet

Das ist es, was die Leute verwirrt.

Warum einen Toyota iQ in einen Aston Martin einbauen?

Es ist winzig. Es ist ein Zweisitzer. Es teilt sich Teile mit einem Morgan-Dreirad. Kritiker nannten es schon 2010 Blödsinn. Die Käufer stimmten zu. Sie haben sie nicht gekauft.

Jetzt? Sie verstauben in Garagen, die Preise sind hoch, weil Knappheit seltsame Auswirkungen auf den Wert hat. Ein Fiebertraum, der zum Sammlerstück wurde. Wer hat das kommen sehen?

Audi R8

Audi-eigener Lamborghini. Die Leute wussten das. Aber zu sehen, wie ein Lamborgini-Supersportwagen-Emblem auf ein Audi-Chassis geklebt wurde, fühlte sich wie eine Wendung in der Handlung an.

Der R8 kam 2006 auf den Markt. Er fuhr sich wie ein Spielzeug. Scharf. Spaß. Besser als ein A8. Viel besser. Audi hat endlich ein Auto gebaut, das nicht einfach so ging. Es lebte.

Toyota Yaris Verso

Hässlich? Ja. Voluminös? Auch ja.

Der Yaris Verso kam 1999 auf den Markt. Es war ein winziger MPV, bevor Mikro-MPVs im Trend lagen. Es sah aus wie ein Schuhkarton mit Rädern. Aber es gab Sitzplätze. Viele davon. Es hat sich gut verkauft. Es hat jedoch dem Image der Marke geschadet. Wenn man an einen „Familientransporter“ denkt, denkt man normalerweise nicht an einen Yaris.

Renault Twizy

Schrullig, klein, elektrisch.