Der Nissan Tekton ist gefallen. Es landete zuerst in Indien. Es handelt sich im Grunde um einen Renault Duster der dritten Generation. Aber verkleidet. Wie wirklich gut gekleidet.
Spielt es eine Rolle, dass es nicht nach Australien kommt? Wahrscheinlich nicht, aber trotzdem. Der Tekton rollt in Chennai vom Band. Dieselbe Plattform wie der Duster, der Anfang dieses Jahres auf den Markt kam. Aber das Gesicht? Völlig neu. Scharfe Winkel. Ein höherer Kühlergrill. Scheinwerfer direkt vom neuen Y63 Patrol übernommen.
Auf der Motorhaube befindet sich ein Abzeichen, auf dem der Name steht. Laut.
Änderungen auf Oberflächenebene
Die Seiten sehen einfacher aus. Schweller und Türverkleidungen erhielten die minimal sinnvolle Behandlung. Dann hat Nissan gefälschte Lüftungsschlitze an den Vordertüren angebracht. Warum? Weil die Patrouille sie hat. Es ist ein visuelles Nicken. Oder einfach nur ästhetische Anleihen. Schwer zu sagen.
Auf der Rückseite erhielten die Rücklichter ein grafisches Update. Größeres Abzeichen. Eine andere Stoßstange.
Das Innere? Eigentlich anständig. Besser als der in Rumänien hergestellte Duster, der in Europa und Australien sowieso verkauft wird. Mehr klavierschwarzer Kunststoff um die Lüftungsschlitze herum. Neues Zierteil über dem Armaturenbrett des Beifahrers. Verschiedene Polstermischungen.
Sie erhalten einen 10,1-Zoll-Touchscreen mit integrierten Google-Funktionen. Es scheint mit dem Kombiinstrument verbunden zu sein. Entweder 7,0 Zoll oder 10,2 Zoll. Verbunden durch diese Platte aus glänzendem Kunststoff.
Zur Sicherheitstechnik gehören sechs Airbags, Überwachung des toten Winkels, Spurassistent und autonome Notbremsung.
Nicht schlecht. Nicht großartig. Standard für das Segment.
Macht und Ort
Indien bekommt zwei Motoren. Der Billige? Ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbomotor mit Mild-Hybrid-Unterstützung. 74 kW. 160 Nm. Der Teure bekommt den 1,4-Liter-Vierzylinder. 120 kW. 280 Nm.
Den 1,8-Liter-Hybrid-Duster gibt es in dieser Produktpalette nicht. Gegangen.
In Indien ist dies einer von nur vier Nissans, die zum Verkauf stehen. Die anderen drei? Die Gravit. Das ist ein Triber mit einem neuen Aufkleber. Der Magnite. Ein kleiner SUV, gebaut für die alte Marke Datsun. Und der importierte X-Trail.
Der Tekton wird jedoch auf fünfzig Märkten in Asien und im Nahen Osten erhältlich sein. Australien bleibt außen vor. Warum? Denn Australian Dusters kommen von Dacia in Rumänien. Anderes Heck. Anderes Interieur. Verschiedene Motoren.
Renault und Nissan sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Seit Ghosn ausgefallen ist. Seit dem rechtlichen Schlamassel. Aber sie reden immer noch. Teilen Sie immer noch Plattformen. Der europäische Nissan Micra ist nur ein Renault 5 in Kleidung.
Ist der Tekton mehr als das? Oder ist es nur ein Duster, der zu sehr versucht, wie eine Patrouille auszusehen?























