Elektrofahrzeuge bewegen nicht nur Autos. Sie treiben sie an. Der Mechanismus unterscheidet sich von einem Benzinmotor, aber das Ergebnis ist das gleiche: Die Räder drehen sich und es geht los. Allerdings verändert die Art und Weise, wie die Leistung bereitgestellt wird, alles am Fahrerlebnis.
Die meisten Amerikaner denken immer noch in Pferdestärken. Es ist die Nummer auf dem Aufkleber. Es ist das, was Sie vergleichen, wenn Sie ein Autohaus betreten. Doch Elektromotoren sprechen eine andere Sprache. Sie verbrauchen Kilowatt. Nissan gibt die Leistung des Leaf mit 80 Kilowatt an. Toyota bewertet den Prius-Hybridmotor mit 60 PS. Das Konvertieren ist einfach. Ein Kilowatt entspricht etwa 1,34 PS. Die Rechnung ist einfach. Die Wahrnehmung ist das Problem.
Sofortiges Drehmoment vs. Spitzenleistung
Hier ist die Trennung. Benzinmotoren müssen hochdrehen. Um ihr maximales Potenzial auszuschöpfen, müssen sie den Drehzahlmesser erklimmen. Ein Hersteller könnte 300 PS für eine Limousine angeben. Das ist Spitzenleistung. Es passiert bei hohen Drehzahlen. Man muss dafür arbeiten. Der Motor baut Geschwindigkeit auf. Es schaltet die Gänge. Es optimiert die Leistung über einen gesamten Bereich. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist es ineffizient.
Elektromotoren funktionieren so nicht.
Das Einschalten eines Elektrofahrzeugmotors ist wie das Betätigen eines Lichtschalters.
Es gibt keinen Aufbau. Keine Verzögerung. Kein Warten, bis der Motor anläuft. Die Spitzenleistung erreicht bei null U/min. Nehmen Sie den originalen Tesla Roadster. Er leistete 288 PS und ein Drehmoment von 295 Pfund-Fuß. Alles davon. In dem Moment, in dem Sie das Pedal betätigen.
Diese sofortige Drehmomentabgabe verändert die Art und Weise, wie wir die Leistungsangaben betrachten sollten. Brauchen wir noch riesige PS-Zahlen? Wahrscheinlich nicht.
Vergleich von Elektrofahrzeugen mit Benzinautos
Schauen Sie sich den Tesla Roadster S an. Er beschleunigt so schnell wie eine Corvette Z06. Die Corvette hat fast die doppelte Leistung. Doch der Tesla hält Schritt. Warum? Weil diese Kraft sofort verfügbar ist.
Schauen Sie sich jetzt den Nissan Leaf an. Nissan gibt an, 107 PS zu leisten. Klingt bescheiden. Vergleichen Sie das mit dem Nissan Versa. Der Versa leistet ebenfalls rund 107 PS. Der Versa ist effizient. Es ist nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt. Aber der Leaf schlägt den Versa oft auf Anhieb. Oder aus einer Kurve. Das sofortige Drehmoment verleiht ihm einen Vorsprung, wo ein Benzinmotor Schwung aufbauen muss.
Die versteckten Vorteile
Der Unterschied liegt nicht nur in der Geradeausgeschwindigkeit. Es geht ums Gefühl. Elektroautos sind sanfter. Sie sind leiser. Es gibt keine Ausrüstungssuche. Kein plötzlicher Drehzahlabfall beim Schalten.
Auch der Wartungsaufwand ist geringer. Ein Elektromotor hat weitaus weniger bewegliche Teile als ein Verbrennungsmotor. Keine Zündkerzen. Keine Zahnriemen. Keine Getriebeölwechsel im herkömmlichen Sinne. Nur ein einfacherer, direkterer Weg zur Bewegung.
Wenn Sie also auf einem Datenblatt eines Elektrofahrzeugs eine kleine PS-Zahl sehen, sollten Sie diese nicht abtun. Die Kraft ist bereits da. Warten.





















